Sie sind hier: Home / Aktuelles ... / ... aus dem Landesverband

Der VWE. Die Heimat für mein Zuhause.


19.12.2017 14:18 Alter: 360 Tage

Landesverbände rücken zusammen


Mitte Oktober gaben die Mitglieder des Landesverbandes Sachsen-Anhalt bei einer Mitgliederversammlung Grünes Licht für eine Kooperation mit dem Landesverband Niedersachsen. Mitte November unterschrieben Landesvorsitzender Peter Wegner, und die Geschäftsführer Norbert Unruh und Tibor Herczeg die Vereinbarung, bis mindestens Ende 2020 zusammen zu arbeiten.
Die befreundeten Verbände rücken zusammen und nutzen Synergieeffekte, um die Struktur im Landesverband Sachsen-Anhalt dauerhaft zu stärken. Hintergrund waren rückläufige Mitgliederzahlen, die zur Aufgabe der Landesgeschäftsstelle in Halle/Saale führten. "Wir freuen uns auf diese Zusammenarbeit, nicht nur weil wir mit Sachsen-Anhalt historisch verbunden sind", schrieb Landesvorsitzender Wegner in einem Rundschreiben an die Mitglieder im Osten.
Als ersten Schritt bot er den Mitgliedern in Sachsen-Anhalt an, Leistungen und Vorteile des niedersächsischen Landesverbandes zu nutzen.  Beratungen, Freizeitangebote (z.B. Freizeiten für Kinder und Jugendliche) oder Rabatte (z.B. Heidepark Soltau) stünden auch Mitgliedern in Sachsen-Anhalt offen.
"Nicht nur am Anfang der Zusammenarbeit ist eine Besinnung auf das Geleistete richtig und wichtig", betonte Wegner. Der "Blick zurück" zeige, dass der Verband Wohneigentum bis heute von Werten getragen wird, die schon in den 30er Jahren galten und Generationen überdauerten. Wegner: "Dies zeigt, wie viel Potential in unserer Gemeinschaft steckt. Wir erleben, dass es sich lohnt, zusammen zu stehen".
Er selbst engagiert sich in einem Verband, in dem Veränderung als Chance und nicht als Bedrohung begriffen wird.
"Im Verband Wohneigentum herrscht ein Klima, in dem sich Wohneigentümer verantwortlich und wohl fühlen, aber auch Neues wagen", ist sich Wegner sicher. Er sei überzeugt, dass der Landesverband Niedersachsen dazu beitragen kann, den Interessenverband im benachbarten Bundesland weiter von innen heraus zu erneuern. Ziel sind geeignete Plattformen und Denk(frei)räume, in denen echter Austausch auf Augenhöhe möglich ist.
Für die Kooperation wünscht sich der Landesvorsitzende, dass sich alle Mitglieder eingeladen fühlen, mit Kompetenz, frischen Ideen und neuen Impulsen am Entwicklungsprozess Teil zu haben - ohne Vorbehalte und ohne Sorge. "Wichtig ist, dass wir uns gegenseitig respektieren, unterstützen und ergänzen". Am Ende komme es darauf an, gemeinsam entwickelte Vorschläge anzunehmen und umzusetzen.