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Der VWE. Die Heimat für mein Zuhause.


03.07.2017 09:34 Alter: 22 Tage

"Viele Gemeinschaften, ein Verband"


Rund 50 Delegierte aus den Kreisgruppen Niedersachsens trafen sich Mitte Juni in Göttingen zu einer Arbeitstagung unter dem Motto: "Viele Gemeinschaften, ein Verband".

Landesvorsitzender Peter Wegner (Foto) wandte sich in seiner Begrüßung mit einem Appell zur Geschlossenheit an die Teilnehmer. Die Interessen der Mitglieder ließen sich leichter durchsetzen, wenn der Verband ein einheitliches Bild abgibt. "Wir brauchen ein erkennbares Gesicht nach draußen mit klaren Positionen, um positiv wahrgenommen zu werden". Als Beispiel nannte er die Straßenausbaubeitragssatzung, "für die wir eine gerechte Lösung wollen" und das Erbbaurecht "dessen rechtliche Grundlagen sozial gerecht gestaltet werden müssen". Der "Lohn der Arbeit" in den Kreisgruppen und Nachbarschaften zeige sich, wenn Medien darüber berichten und Hauseigentümer ihr Vertrauen durch Beitritte bekunden.

Unterstützung vom Landesverband versprach Wegner den Aktiven durch Schulungen und vielschichtige Lobbyarbeit im Hintergrund. Gleichzeitig  warnte er vor "Parallelwelten", in denen  aktive Gemeinschaften auf der einen Seite das gesellschaftliche Leben im Sinne der Hauseigentümer gestalten, während auf der anderen Seite weitgehend inaktive Gemeinschaften nur selten in Erscheinung treten. Wegner: "Als Zusammenschluss im Verband Wohneigentum sollten wir uns als Unternehmer sehen, nicht als Unterlasser".

Auch Geschäftsführer Tibor Herczeg richtete sich in seinem Impulsvortrag an die ehrenamtlichen Helfer. "Sie sind der Spiegel unseres Verbandes in der Öffentlichkeit", betonte er und sagte allen Aktiven für diese Aufgabe die volle Unterstützung des Landesverbandes zu. "Gemeinsames Ziel muss sein, dass Hauseigentümer in Niedersachsen spüren, dass es diesen einen Verband gibt, der ihre Interessen vertritt". Die Voraussetzungen dafür seien gegeben. Herczeg: "Kein anderer Verband bietet soviel Leistung, soviel Nähe, wie der Verband Wohneigentum!"

An diesem Ziel arbeitet auch der Dachverband in Bonn. In seinem Grußwort  beschrieb Verbandspräsident Manfred Jost die Lobbyarbeit auf Bundesebene. Sie spiele sich oft im Verborgenen ab, wenn der Bundesverband beispielsweise in politischen Gremien Position für seine Mitglieder bezieht. Zufrieden stellte Jost fest, dass der VWE in überregionalen Medien zunehmend deutlich wahrgenommen wird. Auf diese Weise werde auch in der Öffentlichkeit erkennbar, "wofür wir stehen". Jost: "Wir werden auch in Zukunft wachsam sein. Denn wir wollen nicht, dass unsere Mitglieder mit hohen Kosten belastet werden".