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Der VWE. Die Heimat für mein Zuhause.


Positionen 2015

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Wohnen

Laut Zensus 2011 liegt die durchschnittliche Wohneigentumsquote in Niedersachsen bei 55%. Eine eigene Wohnung spielt im Leben eines Menschen immer eine zentrale Rolle. Weiterhin sind die eigenen vier Wände die einzige Zukunftsversorgung, von der man schon in jungen Jahren profitiert. Die derzeitigen Mieten in Ballungszentren sind kaum noch bezahlbar, junge Familien können, zumindest dort, eigenen Wohnraum nicht mehr bezahlen. Um aber, im Zeichen des demografischen Wandels, für das Alter vorzusorgen, müssen gerade junge Familien eigenes Wohneigentum schaffen damit sie bei unsicheren und sinkenden Renten mietfrei wohnen können. Deshalb ist es für den Verband Wohneigentum Niedersachsen unabdingbar, dass der Staat wieder vermehrt den Neubau von selbst genutztem Wohneigentum fördert, kostengünstige Baugrundstücke zur Verfügung stellt und das Erbbaurecht so regelt, dass auch bei Zinssteigerungen das erbbaurechtliche Eigenheim bezahlbar bleibt.

Energie

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Der derzeitige Gebäudebestand hat, bezogen auf die CO² Einsparung, einen erheblichen Sanierungsstau. Eine rein energetische Sanierung ist unwirtschaftlich, da sie sich frühestens in 60 bis 65 Jahren amortisiert. Also ist es für Wohneigentümer eine rein ideologische Entscheidung, die sich nur wenige finanziell leisten können. Hier wird das Ziel, CO² großflächig einzusparen, nicht erreicht. Deshalb muss die CO² Einsparung über die Erzeugung von lokaler alternativer Energie erreicht werden. Die intelligente Vernetzung von Gebäuden und Wohnquartieren, die eine Eigennutzung der selbst erzeugten Energie zulässt, ist der Schlüssel zum Erfolg. Ein- und Zweifamilienhäuser sind hervorragend dafür geeignet regenerative Energie zu erzeugen und diese auch selbst zu nutzen. Deshalb muss die selbst erzeugte und selbst genutzte Energie abgabenfrei bleiben und finanziell durch Zuschüsse und Fördermaßnahmen unterstützt werden. Von kommunaler Seite ist darauf hinzuwirken, dass zukünftig zu erstellende Bebauungspläne die Dachrichtungen so vorgeben, dass jederzeit eine Solar- oder Photovoltaiknutzung möglich ist.

Demografie

Der demografische Wandel geht einher mit neuen Anforderungen an Politik und Gesellschaft. Es werden andere Wohnformen und Wohnungsausstattungen benötigt um so den Wunsch der meisten Menschen, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu wohnen, erfüllen zu können. Längere Lebenszeit, unterstützt durch intelligente Technik werden die Lebensformen der Zukunft sein. Deshalb muss der zukünftige Wohnraum, im Sinne des demografischen Wandels, an die gesellschaftliche Entwicklung angepasst werden, und auch dazu ist staatliche Unterstützung unabdingbar.

Infrastruktur

Eine leistungsstarke Infrastruktur ist für den Staat und seine wirtschaftliche Entwicklung unbedingt erforderlich. Dies gilt für die technische als auch für die soziale Infrastruktur. Die Instandhaltung der Infrastruktur (z. B. Straßen, Breitbandverbindungen) kann nicht über die zu leistenden Steuern und Abgaben hinaus, dem Bürger abverlangt werden. Bund, Länder und Kommunen müssen ihrer gesetzlichen Pflicht zur laufenden Unterhaltung der Straßen regelmäßig nachkommen. Die soziale Infrastruktur, wie Gesundheits- und Pflegestruktur, die zuverlässige Verfügbarkeit von Kinderbetreuungsplätzen, Schulen und Hochschulen müssen auch im ländlich geprägten Raum zur Verfügung stehen und erreichbar sein.