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14.08.2019 12:47 Alter: 6 Tage

Artenschutz: Machen Sie Ihren Garten zur Arche!


Das Schwinden der Artenvielfalt ist eines der größten Probleme unserer Zeit. Alarmierende Zahlen dazu aktuell vom WWF: Die Bestände der Tiere, die weltweit in Wäldern leben, sind seit 1970 um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Laut Weltbiodiversitätsrat (IPBES) sind eine Million Arten vom Aussterben bedroht, wenn es zu keiner grundlegenden Änderung bei Landnutzung und durch konsequenten Umweltschutz kommt und der Klimawandel mit seinen Folgen nicht aktiv abgemildert wird. Hier ist die Politik gefragt, national wie international. Aber auch im eigenen Garten können Verbraucher etwas tun. Dazu gibt der neue Folder unserer Gartenberatung vielfältige Tipps: Fangen Sie an, machen Sie Ihren Garten zur Arche.

„Es ist an der Zeit. Auch vor und hinter dem Haus lässt sich Artenvielfalt im Kleinen bewahren“, betont Manfred Jost, Präsident des Verbands Wohneigentum (VWE). Der neue VWE-Folder „Der Garten als Arche“ macht es Gartenfreunden leicht. Praxistipps und Checkliste zeigen, welche konkreten Schritte zum artenreichen – und dabei pflegeleichten – Garten führen. Ob Balkon, Terrasse oder Garten: Wer naturnah und artenreich gärtnert, fördert Insekten, Wildtiere und Pflanzen.

Feuchtbiotope im Garten – und seien sie noch so klein – machen Hitzewellen erträglicher und sichern Vögeln, Insekten und Amphibien das Überleben. Bundesgartenberater Martin Breidbach weist darauf hin: „Auch wer auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet, tut praktisch etwas gegen das Insekten- und Vogelsterben.“ Bäume, begrünte Fassaden und Dächer oder einfach wilde Ecken schaffen Lebensräume für seltene Arten. Nebeneffekt: sie schlucken Schall, binden Staub und verbessern das Kleinklima für Mensch und Tier. Herbstlaub auf Beeten schützt den Boden im Winter und bietet Kleinstlebewesen Unterschlupf in der kalten Jahreszeit. Auch lokale Obstsorten zu erhalten, ist praktischer Artenschutz, „samenfeste Sorten“ bei Gemüse ebenso, denn aus ihnen lässt sich Saatgut weiter vermehren. Übrigens, auch der durchschnittliche Hausbaum baut täglich einige Kilogramm Kohlendioxid ab und wandelt ihn in Sauerstoff um.

Dies sind nur einige von vielen Tipps, die der neue Folder unserer Gartenberatung bereithält. Hier finden Sie den neuen Folder zum Download. Mehr zum naturnahen Gärtnern unter www.gartenberatung.de.