Interview im MDR: "Ein- und Zweifamilienhaus bleibt beliebteste Wohnform"

In einer Liveschaltung befragt Moderatorin Susi Brandt Landesvorsitzenden Peter Wegner zur aktuellen Wohnlage in Sachsen-Anhalt.

Mitte März berichtete der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) in seinem Fernsehmagazin "Sachsen-Anhalt HEUTE" über den aktuellen Stand des Wohnungsbaus im benachbarten Bundesland. In dem mehrminütigen Beitrag befragte die Redaktion Entscheider aus Politik, Wohnungswirtschaft und Bürger. Die Sicht der Haus- und Wohnungseigentümer stellte Landesvorsitzender Peter Wegner vor. Aufgrund einer Kooperation der beiden Landesverbände gehört er auch dem Vorstand in Sachsen-Anhalt an. 

"Wir vom Verband Wohneigentum beobachten die Situation schon lange", sagte er. Es werde weiter in "Betongold" investiert. "Das treibt die Preise in die Höhe -  auch für das Eigenheim". Bei knappem Budget würden Bauwillige daher Arbeiten oft auf später verschieben, wenn es die finanzielle Lage wieder erlaubt. Allerdings müssten sie mit erheblichen Zeitverzögerungen rechnen, da Facharbeiter fehlen. Speziell bei kleinen Umbauten oder Reparaturen wie Fensteraustausch, Heizungserneuerung oder Dachsanierung müssten die Auftraggeber mehr Zeit einplanen. Er empfahl, mit ortsansässigen Handwerkern frühzeitig den Ablauf festzulegen und KfW-Zuschüsse zu beantragen. 

Den Trend zum selbstgenutzten Wohneigentum sieht Wegner allerdings ungebrochen. "Gerade jetzt, in der Corona Krise, zeigt sich der Wert des Eigenheimes mit Garten als ideales Rückzugsgebiet für die Familie. Die Kinder haben hier mehr Freiraum als im Geschosswohnungsbau und können sich austoben, spielen und bewegen". So würden weniger soziale Brennpunkte entstehen und soziale Kontakte erleichtert. 

Das  Ein- bzw. Zweifamilienhaus  werde auch in Zukunft die begehrteste Wohnform bleiben, ist sich Wegner sicher.

Es bietet eine Altersvorsorge bei immer weiter sinkenden Renten. Die Lebensqualität ist deutlich höher und auch ökologisch biete das Einfamilienhaus mit seinem Garten einen wesentlichen Vorteil. Die Grünflächen bieten beispielsweise Rückzugsgebiete für Insekten, Vögel und Kleintiere.  

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