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Der VWE. Die Heimat für mein Zuhause.


16.07.2018 12:23 Alter: 151 Tage

"Wissen, wofür der VWE steht"


Der Mitgliederwettbewerb  des Landesverbandes ist entschieden.  Landesvorsitzender Peter Wegner überreichte Mitte Juni die Siegerurkunden an die Kreisgruppen Leer, Celle, Hannover-Land und Schaumburg-Hameln. Die Vorsitzenden nahmen die Urkunden bei der Kreisgruppenversammlung in Verden auch stellvertretend für die Siegergemeinschaften in Empfang.
Das Rezept für den Erfolg sei eigentlich einfach gewesen, berichtet Hartmut Kutschki, Vorsitzender der Kreisgruppe Leer. In seinem Umfeld gibt es engagierte Eigentümer, die für ihre Interessen kämpfen. Diese überzeugte er, sich dem Verband Wohneigentum anzuschließen, um wirkungsvoller auf politische Entscheidungsprozesse einwirken zu können. "Bürgerinitiativen laufen oft ins Leere", warnte Kutschki und stieß damit auf offene Ohren.

Auch in der Kreisgruppe Celle kann sich Vorsitzender Wolfgang Gasser auf engagierte Vorstände verlassen. "In den Gemeinschaften wird einfach gut gearbeitet", fasst er den Erfolg der vergangenen Jahre zusammen. Die aktiven Helfer seien hoch motiviert und scheuten sich nicht, auf Hauseigentümer zuzugehen und für "die gemeinsame Sache" zu werben. "Unsere Leute wissen, wofür der Verband Wohneigentum steht. Sie überzeugen, indem sie ihre eigene Überzeugung vorleben". Unterstützt würden sie dabei von der Kreisgruppe mit regelmäßigen Austauschtreffen und einem breit gefächerten Schulungsangebot.
"Wir sorgen dafür, dass sich die Eigentümer treffen und gemeinsam schöne Stunden erleben", lautet das "Geheimrezept" von Wilfried Vocht, Vorsitzender der Kreisgruppe Schaumburg-Hameln. In einer vorwiegend ländlich geprägten Region bieten die Gemeinschaften zahlreiche Gelegenheiten, ins Gespräch zu kommen. "Mal organisieren wir ein Kinderfest, mal treffen wir uns zum Dämmerschoppen oder Matjesessen - oder wir feiern Silvester zusammen", zählt Vocht auf. Das Angebot komme auch bei jüngeren Eigentümern gut an, ohne dass dabei die älteren Mitglieder vergessen würden. Vocht: "90 Teilnehmer und mehr sind keine Seltenheit".

Die Gemeinschaft Barsinghausen (Kgr. Hannover-Land) ging einen anderen Weg. Die Mitgliederzahl stagnierte jahrelang bei 476. Also schrieben der Vorstand einen Wettbewerb aus. Infostände auf Dorffesten und bei Aktionen der Gemeinschaft unterstützten die Werbekampagne. Die Beharrlichkeit wurde belohnt: Mehr als 40 neue Mitglieder kamen innerhalb weniger Monate dazu. Damit erreichte die Gemeinschaft einen verdienten zweiten Platz im Mitgliederwettbewerb.